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Beim Jagdgeschwader 74
Zu Besuch bei der Alarmrotte

Dieser Besuch war von langer Hand geplant. Schließlich handelt es sich um einen sehr sensiblen Militärbereich bei dem wir Gast sein durften.
Das Jadgdgeschwader 74 – bestehend aus zwei Jagdstaffeln – stellt die
Alarmrotte für den süddeutschen Luftraum; Flugzeuge und Personal für die
NATO-Eingreiftruppe oder für andere, durch den Bundestag legitimierte Auslandseinsätze zur Verfügung.

Nach Begrüßung durch den Kommandeur der fliegenden Truppe im Fliegerhorst Neuburg – Basis Zell, ging es gleich zu einem Erlebnis der besonderen Art: dem Alarmstart. Innerhalb 15 Minuten nach der Alarmierung müssen zwei Eurofighter in der Luft sein für Identifizierungs- und Abfangeinsätze. All dies im Rahmen des Gesamtauftrages Luftverteidigung, und zwar an 365 Tagen im Jahr und bei jedem Wetter.

Wer es sich zutraute, konnte dann im ITD, dem Anfänger-Trainingssimulator unter fachkundiger Anleitung eines ehemaligen Kampfpiloten Lande- und Startübungen absolvieren. Bei einer Triebwerksleistung von 2x 60 kN und Mach 1,6 als maximale Manövergeschwindigkeit fehlte nur noch eine gefühlte 9-g-Belastung, um sich auch nur im Entferntesten auszumalen wie es wäre, im Cockpit eines Eurofighters.

Beim Besuch des Towers unerwartet ein überraschendes Erlebnis: eine gut 40 Jahre alte Transall C-160 auf Übungsflug brummte bedächtig herein in Richtung Landebahn.

Die Militärgeschichtliche Sammlung des JG 74 auf der Basis Zell lässt die Herzen der Technikfreaks höher schlagen. Hier stehen neben vielen „fliegerischen“ Ausstellungsstücken die im Geschwader geflogenen Luftfahrzeuge. Allen voran F-104G Starfighter und F-4F-Phantom – Namen, die jeder kennt.

An diesem sonnigen Septembertag wurden wir auch bestens verpflegt und nach einem zünftigen Grillabend war die Staffelbar Anlaufpunkt und Ort interessanter Gespräche mit den Piloten.

Unser Gruppenfoto mit Eurofighter und ein großes gerahmtes Eurofighter-Poster mit den Unterschriften aller Staffelmitglieder bleiben große Erinnerung an diesen Tag.
Vielen Dank und „Many happy landings“ dem Jagdgeschwader 74 !